Jod, Folsäure und Schwangerschaft - Tipps für die Praxis

22.02.2022 -  

Presseinformation Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) 07/2022

BfR aktualisiert Merkblatt für Ärztinnen und ÄrzteBfR_Jod_Folsäure_Schwangerschaft

Für gesunde Menschen in Deutschland, die sich ausgewogen und vielfältig ernähren, sind Nahrungsergänzungsmittel meist überflüssig. Eine Ausnahme bilden Schwangere und Stillende: Um ausreichend mit Jod und Folat/Folsäure versorgt zu sein, empfehlen medizinische Fachgesellschaften sowie die Deutsche Gesellschaft für Ernährung eine zusätzliche Einnahme über Präparate. Das gilt insbesondere für Folsäure bereits bei der Planung einer Schwangerschaft. Doch viele Frauen beginnen mit der Einnahme zu spät oder gar nicht. „Wenn es darum geht, Wissen über die Bedeutung von Jod und Folat/Folsäure zu vermitteln und sowohl Mangelerscheinungen als auch Überdosierungen zu vermeiden, spielt die ärztliche Beratung rund um die Schwangerschaft eine maßgebliche Rolle,“ sagt BfR-Vizepräsidentin Professorin Dr. Tanja Schwerdtle. Um das medizinische Personal bei dieser wichtigen Aufgabe zu unterstützen, hat das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) das Merkblatt „Jod, Folat/Folsäure und Schwangerschaft - Ratschläge für die ärztliche Praxis“ aktualisiert.

Merkblatt „Jod, Folat/Folsäure und Schwangerschaft - Ratschläge für die ärztliche Praxis“

gesamte Presseinformation des BfR (22.02.2022)

Letzte Änderung: 28.02.2022 - Ansprechpartner: Fehlbildungsmonitoring