SARS-CoV-2: Sterberisiko von Neugeborenen bei Infektion in der Schwangerschaft nicht erhöht

24.02.2021 -  

London – Eine Infektion mit SARS-CoV-2 in der Schwangerschaft gefährdet das Leben des Kindes offen­bar nicht. Die Rate von Frühgeburten war in einem britischen und einem amerikanischen Patienten­register jedoch erhöht, was laut der Studie in Ultrasound in Obstetrics and Gynecology (2021; DOI: 10.1002/uog.23619) allerdings mit der Entscheidung der Frauenärzte zu einem frühzeitigen Kaiser­schnitt zusammenhängen könnte. Eine leicht erhöhte Müttersterblichkeit könnte Folge der Infektion mit SARS-CoV-2 sein.

Die Welt­gesund­heits­organi­sation (WHO) hat zu Beginn der Pandemie Schwangere und ihre Kinder als Risikogruppe eingestuft. Anlass waren das bekannte Risiko bei einer Grippe und Berichte über schwere Komplikationen bei MERS- und SARS-Erkrankungen in der Schwangerschaft. In der Folge stellte sich jedoch heraus, dass die Bedenken nicht unbedingt begründet waren.

Deutsches Ärzteblatt

Letzte Änderung: 26.02.2021 - Ansprechpartner:

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